Immer wieder gluckst es an den Tischen, doch es ist kein Bier oder Wein, von dem in den Gedichten immer mal die Rede ist, höchstens Kaffee. Nein, es gluckst das Lachen der Besucher des Hüttenabends, der diesmal vor der Jugendherberge im Hammerthal stattfindet. Denn Wanderleiter und Vorsitzender der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland Bernd Müller beweist sich ein weiteres Mal als humorvoller Vortragskünstler.
Würzt er sonst schon jede Wanderung mit Sagen und Märchen zu den jeweiligen Landschaftsmerkmalen, so sind es am späten Sonnabendnachmittag Anekdoten und Gedichte, in denen vorwiegend Ritter wie Kunkel oder Fips ihr Unwesen treiben. Eine ganze große Tafel wird von Seniorinnen aus Wriezen bevölkert. Anneliese Teichert, Ingrid Heifelder und Edelgard Schorsch sind darunter. Sie finden Bernd Müllers Vortragskunst erstaunlich. Die eine oder andere war auch schon beim Hüttengaudi in der Gabower Festscheune dabei. Auch diesmal spielen wieder Klaus Schluchter und Renate Adrian auf Gitarre, Akkordeon und Mundharmonika..
Das nächste Mal gewandert sind die Naturfreunde übrigens gestern Nachmittag. Zur Single-Wanderung starteten sie wieder an der Jugendherberge im Hammerthal. Dann ging es vorbei am Teufelssee durch die Ahrendskehle zum Fontane-Höhenweg. Unterwegs hörten sie Sagen.
Erheiterte mit humorvollen Gedichten: Bernd Müller, Vorsitzender der NaturFreunde, als Vortragskünstler. Foto: MOZ/Jens Sell