Diese hatten sich noch etwas Besonderes einfallen lassen und einen "blühenden Stuhl" gebastelt, der nun zugunsten der Kirchensanierung versteigert wurde - ein Gartenmöbel der außergewöhnlichen Art, das immerhin weitere 17 Euro in die Spendenkasse brachte. Das war jedoch etwas weniger, als die Initiatoren sich erhofft hatten.
Gutes tun, Spaß haben und zugleich die Gemeinschaft fördern, all das verknüpft sich in der Veranstaltung. Und zu denen, die zum abermaligen Gelingen beitrugen, gehörten auch die jungen Musikschüler sowie das Blasorchester Schulzendorf, das klanglich nach Böhmen oder Bayern entführte. Reichlich Applaus erhielt überdies die Schar der Models bei der Modenschau, die vor allem um einige kleine Mitstreiter gewachsen ist - Marvin als der Jüngste im Bunde lief als Feuerwehrmann ebenso auf wie neben dem etwas älteren Nick im festlichen Outfit.
Die Worte in der Predigt von Pfarrerin Barbara Kohler beim Gottesdienst zum Auftakt fand Fördervereinschefin Anette Hirseland sehr passend. Darum, andere Menschen um Hilfe zu bitten, ging es da - sehr zutreffend auch für das Bemühen der Harnekoper Aktivisten, die in einigen Monaten fünfjähriges Vereinsbestehen feiern. Als kleiner Vorgriff war in der Kirche auch noch in zwei Vitrinen eine Mini-Ausstellung aufgebaut, unter anderem mit Leihgabe eines Gesangbuches von 1884 und teils wenig bekannten Ansichten des Harnekoper Schlosses, das heute nicht mehr steht. Ortschronist Hans Jobst Liebich und Vorstandsmitglied Kurt Ilchmann hatten die Schau, die bis Herbst noch wachsen soll, vorbereitet.