Die Gesamtkosten werden sich auf rund eine Million Euro belaufen: Land und Bund finanzieren die 90-Prozent-Förderung. 765 000 Euro sind bereits bewilligt. 180 000 Euro hat die Gemeinde Oderaue in den Haushalt eingestellt. Für die Bus-Umfahrung und die Haltestelle werden noch weitere Mittel beantragt, erklärt Elke Bundrock.
Ziel sei es, Ende Juli, Anfang August fertig zu sein. Auf rund 2,5 Kilometern Länge wird die 5,50 breite Straße ausgebaut. "Der Bau ist keine beitragspflichtige Maßnahme für die Anwohner", informiert Elke Bundrock. Die Straße werde abgefräst und eine neue, an einigen Stellen bis zu 30 Zentimeter dicke, Asphaltschicht aufgebracht. "In den Kreuzungsbereichen wird teilweise die Betonanbindung herausgenommen und asphaltiert." Damit die Straße geschützt wird, aber die Zufahrten für die Landwirte ermöglicht werden, wird es an den Ackerzufahrten Kantenschutz geben. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straße wird, so Elke Bundrock weiter, der TAVOB zwischen dem früheren Kulturhaus Neuküstrinchen und dem Abzweig Neuranft ein Stück Wasserleitung verlegen.
Neuralgischer Punkt ist der Wohnblock in Neurüdnitz: Wenn dort der Kreuzungsbereich gebaut wird, ist ein Ausweichen für den Busverkehr nicht mehr möglich. "Aber das bekommen wir hin", gibt sich Elke Bundrock zuversichtlich. Die Busgesellschaft sei die Umleitungsstrecken bereits abgefahren und habe Lösungen gefunden und passe nun den Fahrplan an. Die Umleitung für den Autoverkehr geht über Zäckerick, Wustrow und Altreetz bzw. umgekehrt.