Zufahrt garantiert

Die Freienwalder Straße ist dafür derzeitig voll gesperrt. Zumindest bis zum Parkplatz des Supermarktes, des Getränkehandels, der Apotheke. "Die halbe Einfahrt ist offen", sagt Frank Hundrieser vom Landesbetrieb Straßenwesen. Der hat die Sanierung der insgesamt rund fünf Kilometer langen Strecke vom Damm vor Eichwerder bis zur Frankfurter Straße in Auftrag gegeben.
Dafür mussten Autofahrer zunächst die Vollsperrung der L33 zwischen Wriezener Kreisel und der Einmündung der Kreisstraße auf die K6411 in Kauf nehmen. Auch die Einmündung der L28 aus Neukietz und Altreetz kommend war betroffen. "Die Lage hat sich deutlich entspannt, seit wir vorfristig den Kreisel freigeben konnten", freut sich Frank Hundrieser. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan", ergänzt Alexander Lender als externer Bauüberwacher. "Und durch die vielen kleinen Abschnitte gestalten wir die Sanierung sehr bürgerfreundlich."
Nun also geht es in der Innenstadt mit den Arbeiten weiter: Fast einen halben Meter tief müssen die Pflastersteine und der Untergrund der alten Straße weichen. Denn: wo andernorts nur der Asphalt abgefräst wurde, um eine neue Deckschicht aufzubringen, muss hier grundhaft ausgebaut werden.

Erst Schottertragschicht, dann Asphalt

"Zunächst wird die Schottertragschicht eingebaut, danach der Asphalt", blickt Frank Hundrieser voraus. Das zieht sich vom Kreisel kommend nun die nächsten Wochen bis vor zum Rathaus. Bis Ende September, so der Plan. Immer unter der Prämisse, dass der Parkplatz zugänglich bleibt. Und später dann auch der Bauhof der Stadt, die Umschlagstation der Post. "Das ist das aufwendigste Stück", bestätigt der Fachmann der Straßenmeisterei Bad Freienwalde. Und das kostet eben Zeit.
Danach folgt der Abschnitt vom Rathaus hinunter bis zum CVJM-Haus und dann in einem weiteren Bauabschnitt von der alten Sparkassen-Villa bis zu den Supermärkten die Frankfurter Straße hinunter in Richtung Vevais bis zur Einmündung Schulzendorfer Straße. "Über den Ablauf und die geplanten Umleitungen wird der Landesbetrieb Straßenwesen zu einem späteren Zeitpunkt informieren", heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenwesen. "Wir bitten um Verständnis für die Beeinträchtigungen und um erhöhte Aufmerksamkeit für die veränderte Verkehrsführung."
Die Stadt Wriezen saniert im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen im Auftrag des Landesbetriebs Straßenwesen, die die Firma Berger Bau ausführt, an gleich zwei Stellen die Bushaltestellen: die in der Freienwalder Straße an der jetzigen Baustelle und dann die am Friedhof am Abzweig zum Krankenhaus hoch. Wie die MOZ bereits im Frühjahr berichtete, werden baubegleitend auch die Fußwege saniert. Darüber hatte Wriezens Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) im Juni die Stadtverordnetenversammlung informiert.