In Bad Freienwalde hat eine Telefonbetrügerin versucht, eine Renterin um 30 000 Euro zu bringen, indem sie sich als falsche Polizistin vorgab.

Enkeltochter soll in Polen einen Unfall verursacht haben

Als die Seniorin den Anruf entgegennahm, hörte sie anfangs aus dem Hörer Geschrei und erst nach einer Weile meldete sich eine Frau, die behauptete, Polizistin zu sein. Diese sprach davon, dass die Enkeltochter der Seniorin in Polen einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem „ein Pole totgefahren“ worden sei. Weiter habe die falsche Polizistin gesagt: „wenn Sie keinen Ärger mit den Polen haben wollen“, müsse die Rentnerin die Überführungs- und Bestattungskosten übernehmen. Die würden sich auf eine Summe von 30.000 Euro belaufen. Dazu kämen noch die Kautionskosten für die Enkelin, welche die Feiertage doch ganz sicher nicht im Gefängnis verbringen will. Im Anschluss fragte die „Polizistin“ nach Wertgegenständen oder Immobilienbesitz und auch der Bankverbindung der Dame.

Rentnerin ahnte schon, dass das eine Betrugsmasche ist

Doch ließ sich die Seniorin nicht unter Druck setzen und behielt einen kühlen Kopf. Sie ahnte wohl schon, dass es sich um eine Betrügerin handeln könnte und verkündete ganz einfach, nun den Hörer auflegen zu wollen. Danach kam auch keine weitere Nachricht von der Betrügerin.