Am späten Sonntagabend (17. Juli) erreichte die Polizei die Meldung, dass in Bahnhofsnähe ein Mann unterwegs sei, der offenkundig eine Machete mit sich führe. Tatsächlich entdeckten wenig später Polizisten den 27-Jährigen, der die Machete in seinem Rucksack dabei hatte. Er musste das Messer herausgeben und erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Doch trafen die Beamten in der Nacht zum Montag, gegen 00.10 Uhr, erneut mit dem Mann zusammen. Diesmal hatte er eine Axt bei sich. Da er sich zu diesem Zeitpunkt merklich in einer psychischen Ausnahmesituation befand und zudem unter Alkoholeinfluss stand, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Dort bleibt er noch, bis geklärt, wie gefährlich der Mann wirklich ist.
Die Polizei steht derzeit in Kontakt mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Märkisch-Oderland, bestätigte Kreissprecher Thomas Berendt am, 20. Juli auf Anfrage. Wenn klar ist, ob er einschlägig vorbestraft ist oder weiter eine Gefahr von ihm ausgeht, werde er in eine soziale Einrichtung eingewiesen. Der Mann ist in Bad Freienwalde aufgefallen und gefasst worden, soll aber ohne festen Wohnsitz sein.

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