Der Vertrag beinhaltet eine Regelung über die gemeinschaftliche Ausbildung der Jugendfeuerwehr. Außerdem sollen die Grenzen zwischen den beiden Ämtern verschwimmen. Das bedeutet, dass weniger der Ort, sondern eher die Ursache eines Notrufs darüber entscheidet, welche Feuerwehr ausrückt.
Ein Punkt in der Kooperationsvereinbarung ist die Doppelmitgliedschaft, die vor allem denjenigen versicherungstechnische Vorteile bringen könnte, die in beiden Ämtern privat oder beruflich unterwegs sind. Außerdem soll durch die Vereinbarung die Chance auf Fördermittel steigen.
Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist die Sicherung der Tagesbereitschaft der Kameraden. Der Personalmangel ist inzwischen deutlich zu spüren, hat aber eigentlich einen positiven Hintergrund. "Viele Kameraden stehen in Lohn und Brot und sind beruflich stark eingespannt, wodurch es für sie schwierig ist, auch tagsüber einsatzfähig zu sein", erklärt Ingo Köhler.
Im Amtsausschuss wurde außerdem ein Beschluss zur Beschaffung von Einsatzmaterial gefasst. Jährlich schließt die Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe einen Rahmenvertrag mit einer Firma. Dieses Mal hat die GBS, Gesellschaft für Brandschutz, den Zuschlag bekommen. Dabei wird nur die Summe festgelegt, die die Feuerwehr für das Beschaffen von Einsatzmaterial zur Verfügung bekommt. "Wir bewegen uns da in einem freien Rahmen und können selbst entscheiden, wie viel Geld wir für Helme oder Bekleidung ausgeben", sagt Ingo Köhler. Nur der Gesamtbetrag bleibe gleich.