"Als ich mit meiner Familie im August vorigen Jahres von Berlin nach Beeskow zog, fiel mir sofort auf: Hier fehlen Anlaufpunkte für junge Leute. Ein Jugend-Theater stände der Stadt gut zu Gesicht", erzählte Helene Radam, die gelernte Fotografin und Medienpädagogin ist und für Fernsehmagazine zahlreiche Beiträge produzierte.
Die Idee, das Projekt "Treffpunkt Bühne" in Kooperation mit der Burg Beeskow aus dem Boden zu stampfen, wurde im zurückliegenden Herbst geboren. "Susann Müller und ich lernten uns innerhalb der Initiative Bunte Hände kennen, die Geflüchteten bei der Integration hilft. Es gab einen ersten Workshop im Oktober. Darauf wollten wir aufbauen."
Unterstützung erhalten die beiden Initiatorinnen durch das Rouanet-Gymnasium und die Oberschule "Albert Schweitzer". Für die Finanzierung des Projekts sorgten der Landkreis und der Förderverein der Burg. "Darüber sind wir sehr dankbar", betont Susann Müller. Helene Radam sieht sich als "das Projekt begleitende Erwachsene, nicht als Pädagogin. Unser Ziel ist es, die Jugendlichen zu vernetzen und ihre soziale Kompetenz zu stärken." Für sie sind das unter anderem das freie Sprechen und die Stärkung des Selbstwertgefühls. Daran mangelt es Janice Maxime Weigelt nicht. Die 13-Jährige will unbedingt Schauspielerin werden. "Ich freue mich auf die kommenden Projekt-Wochen."
Mehr Infos zum Theaterprojektunter Telefon 03366 352701.