Deshalb wurde am Wochenende die 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend, an der sich Kummersdorf jedes Jahr beteiligt, genutzt, um das Jugendclubgebäude anzustreichen. Maler Frank Ahrensdorf und Sohn Toni aus Kummersdorf, die sich "Die Pinselquäler" nennen, hatten die Farbe gespendet und dann die Ausführung praktisch und mit fachmännischen Ratschlägen unterstützt.
Bei dieser Gelegenheit wurden auch Sitzmöbel für die Terrasse am Jugendclub gebaut: drei Bänke, ein Tisch und ein Strandkorb - und das alles aus ausgedienten Holzpaletten, die Sven Berg besorgt hatte. Die Grünanlagen rings um das Gebäude wurden mit Blumen und Büschen bepflanzt. Letztere waren vom Jugendamt beigesteuert worden.
Auch Reparaturarbeiten standen an. So war die Treppe am Eingang auszubessern, und die 22 Tische und 50 Bänke für das Veranstaltungszelt mussten aufgearbeitet werden.
Rund zwanzig Jugendliche waren an dem Wochenende an den Arbeiten beteiligt, "auch viele einzelne, die nicht zu den regelmäßigen Nutzern des Clubs gehören", freut sich Tina Briesenick, die ehrenamtliche Leiterin des Jugendclubs, unter deren Regie die Aktion stand.
Auch wurde viel Material gespendet. Für die Mittagsverpflegung sorgte die Familie Briesenick ebenfalls als Spende mit Kartoffelsalat und Würstchen sowie Nudeln und Bolognesesoße. "Es wurde alles pünktlich geschafft", ist Mike Mielke, der kräftig mit angepackt hat, voll zufrieden.