Denn schon einmal war dieses Grundstück in der Diskussion, als es als letztes öffentliches Land in Briescht von der Gemeinde Tauche vor knapp zwei Jahren veräußert wurde. Damals fühlten sich die Brieschter bei der Entscheidung von der Gemeindevertretung übergangen. Sie waren gegen einen Verkauf, da das Gelände teils für örtliche Feierlichkeiten genutzt wurde und Boote von hieraus ideal zu Wasser gelassen werden konnten. Am Ende wurde doch verkauft und ein zirka acht Meter breiter Weg freigelassen, den auch die Feuerwehr zur Wasserentnahme nutzen konnte.
Die Abstimmung am Dienstagabend riss nun alte Wunden wieder auf und Befürchtungen kochten hoch, dass noch mehr Fläche für die Öffentlichkeit verloren ginge, obwohl die Brieschter das nicht wünschten. Dass dem nicht so sei und ein Zugang zur Spree weiterhin möglich sein wird, versuchte hingegen Tobias Kasparick, Sachgebietsleiter vom Taucher Bauamt, deutlich zu machen. Er bot am Ende ein Gespräch an, um Bedenken zu klären.