Gleich nach dem Start hatte sich der Potsdamer an die Spitze des Feldes gesetzt und diktierte das Tempo. Ein Konkurrent nach dem anderen fiel zurück bis schließlich nur noch der Ukrainer Ihor Lyashchenko folgte. Nachdem auch er nach der Hälfte des Rennens das Tempo nicht mehr mitgehen konnte, war Hagen Pohle allein an der Spitze. Runde um Runde vergrößerte er seinen Vorsprung. „Nachdem die ersten 200 Meter nur in 51 Sekunden waren, habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich schon schneller gehen will. Ich habe mir dann 1:37-er Runden vorgenommen“, erzählte er.
Unaufhaltsam stürmte er dem Ziel entgegen. „Man fühlt sich immer besser umso mehr Leute abfallen. Ich war mir sicher, dass ich gewinne, als der Ukrainer abgefallen ist.“ Nach 40:43,73 Minuten erreichte er das Ziel. Silber und Bronze gingen an den Ukrainer Ihor Lyashchenko (41:10,43 min) und an den Spanier Luis Alberto Amezcua (41:34,13 min).