All die Jahre wieder veranstalten die zehnten Klassen des Rouanet-Gymnasiums ein Weihnachtskonzert. Dieses Jahr wurde es mit dem Benefizkonzert zusammengelegt. Vierzig Prozent der Einnahmen werden an die Samariteranstalt in Fürstenwalde gespendet.
Am Donnerstag wurde die Weihnachtsfreude gleich verdoppelt, denn an zwei Standorten gab es Aktionen: Eine festliche Gala im Schützenhaus, gekoppelt mit einem Weihnachtsmarkt in der Mensa des Gymnasiums. Die jetzige Mensa ist die ehemalige Aula der Schule.
Oliver Britz und seine Tochter Jette kamen aus Bad Saarow und sind seit drei Jahren regelmäßig bei dem Weihnachtsmarkt: „Jedes Jahr wird der Markt von neuen Klassen organisiert, welche neue Ideen einbringen. Ich würde etwas vermissen, wenn er in der Weihnachtszeit ausfiel.“ Angenehm sei der kleinere Rahmen. Edda und Toralf Jahn, Eltern von Gymnasiast Konrad (9d), kaufen am Stand von Jann Britz (10c) und Anna-Lena Juckel (10d) Anhänger aus Keramik. Die waren in der Projektwoche von Schülern angefertigt worden.
Ricarda Elsper ist Klassenlehrerin einer der Organisationsklassen. Sie strahlte, denn der Markt wurde gut angenommen: „Besonders lobenswert finde ich, dass auch die siebten Klassen Gegenstände basteln und diese an den Ständen verkaufen.“ Der Markt war dieses Jahr in der Formation eines Basars aufgebaut, erhältlich waren weihnachtliche Geschenke, Crêpes, Glühwein und Bratwurst. Duane Jost aus der 10b schenkte heißen Kakao aus. Den nahm die durchgefrorene Melanie Dahms, Mutter von Laura aus der 10b, dankend entgegen.
Das Konzert im Schützenhaus hat das Thema des Weihnachts-Grinch. Diese Rahmenidee hatte die Jahrgangsstufe 10. Die Aufgabe der auftretenden Schüler war es, den Grinch von der Schönheit des Weihnachtsfestes zu überzeugen. Diese musikalische Überzeugung gelang durch den Schulchor, Tanzeinlagen, Solo-Darstellungen und Instrumentalisten.
Teil des Leitfadens waren außerdem weiße Weihnachtsbaumkugeln, die von den Schülern mit Begriffen wie Glauben, Toleranz und Liebe bemalt wurden. Jene Kugeln wurden in großer Geste an den Weihnachtsbaum auf der Bühne angehängt. Diese Idee sollte den gemeinschaftlichen Charakter der Unesco-Schule unterstreichen und dem kommerziellen Aspekt von Weihnachten entgegenwirken.
Als großes Finale des Abends kamen alle Darsteller und Darstellerinnen auf die Bühne, um gemeinsam ein abschließendes Weihnachtslied zu singen. Das einstündige Programm hatten die Musiklehrer des Gymnasiums mit den Schülern vorbereitet. Die Aufführung im Schützenhaus wurde zwei Mal vorgestellt, um zu garantieren, dass alle Eltern und andere interessierte Familienmitglieder der Schüler dabei sein konnten. Das Publikum applaudierte kräftig und schaukelte bei Jingle Bells mit.