Die Polizei meldet nun schon zum dritten Mal innerhalb einer Woche, dass sie in Beeskow wegen extremen Alkoholkonsums einschreiten musste. Diesmal mussten die Beamten nach eigenen Angaben eine 41-jährige Frau stoppen, die selbst angekündigt hatte, sich betrunken ans Steuer zu setzen. Bei ihr wurde später eine Atemalkoholkonzentration von 3,77 Promille nachgewiesen.
Schon zuvor hatte die Mutter der Frau die Polizei darüber informiert, dass ihre Tochter stark alkoholisiert mit dem PKW bei ihr erschienen sei und bereits wieder fortgefahren war. Wenig später habe die Frau dann selbst über den Notruf die Polizei darüber informierte, dass sie eine erneute Autofahrt plane. Die Beamten konnte sie aber vorher noch an ihrer Wohnanschrift in Beeskow feststellen und an der Weiterfahrt hindern.

Frau wurde in eine Klinik eingewiesen

Nach Atemalkoholtest und der Blutprobe im Krankenhaus Beeskow wurde die Frau der Klinik zur weiteren Behandlung übergeben. Im Rahmen der Ermittlungen zum Sachverhalt stellte sich dann heraus, dass die Frau bereits im Januar und Februar wegen Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen war und folglich nicht mehr im Besitz eines Führerscheins ist.
Extreme Alkoholkonzentrationen im Blut, die sogar lebensgefährlich sind, wurden in Beeskow zuletzt mehrfach nachgewiesen. Anfang März machten Zeugen die Polizei auf einen Suzukifahrerin aufmerksam, bei der schließlich eine Alkoholkonzentration von 4,11 Promille nachgewiesen wurde.
Am 26. Februar waren die Beamten ausgerückt, weil ein betrunkener Mann in der Stadt randalierte. Bei dem Kossenblatter wurde schließlich eine Alkoholkonzentration von 4,13 Promille nachgewiesen.
Ab 3,5 Promille Blutalkohol, so sagen es Mediziner, kann Alkohol tödlich wirken. Promille-Werte über 5 würden nur selten überlebt.