Die Bewohner der Kreisstadt sind ab sofort aufgerufen, Vorschläge für die Verwendung des erstmals beschlossenen Bürgerbudgets zu machen. Gefördert werden können Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse liegen, von einer größeren Anzahl von Beeskower Bürgern genutzt werden können und im Bereich der freiwilligen Aufgaben liegen und nicht bereits im Haushalt enthalten sind.
Möglich ist ein einmaliger Zuschuss von maximal 7.500 Euro. Folgekosten dürfen nicht entstehen, oder es muss abgesichert sein, dass diese durch den Antragsteller oder einen Dritten übernommen werden.
Teilnehmen können alle Einwohner der Stadt Beeskow und der Ortsteile. Was am Ende gefördert wird, entscheidet eine Gruppe mit Schülervertreter aller vier Beeskower Schulen. Die von den Schülern erarbeitete Prioritätenliste muss noch vom Hauptausschuss der Stadt bestätigt werden.
Die Vorschläge für das laufende Jahr sind bis zum 31. März im Rathaus einzureichen. Seinen Vorschlag kann man auch in einem Onlineformular der Stadt ausfüllen.
Die Idee für das Bürgerbudget, dass es in vielen anderen Kommunen schon gibt, ist von der SPD eingebracht worden. Neu ist in Beeskow, dass Kinder über die Verwendung der Mittel entscheiden.