Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen im Landkreis Oder-Spree hat sich innerhalb der letzten 24 Stunden um zwölf erhöht. Insgesamt liegt die Zahl der registrierten positiven Fälle seit Pandemie-Ausbruch bei 352. Bisher gelten 213 Personen als geheilt. Sechs Todesfälle im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus sind zu beklagen (Stand 17. Oktober, 00:00).

Inzidenz sinkt, aber nicht weit genug

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, ist derweil gesunken und liegt laut Robert Koch-Institut am 17. Oktober in Oder-Spree bei 39,7.
Damit wird der Grenzwert von 35 weiterhin überschritten und es gelten nach der am 11. Oktober 2020 in Kraft getretenen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Landkreis Oder-Spree eine Ausweitung der Maskenpflicht und enger gefasste Obergrenzen für private Feierlichkeiten.

Dahme-Spreewald überschreitet Grenzwert

Im Nachbarkreis Dahme-Spreewald sind derweil weitere acht Corona-Erkrankungen in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Damit sind aktuell 57 Personen infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in LDS nunmehr bei 37,5 und hat damit den Grenzwert von 35 überschritten. Vom Labor bestätigt wurden seit Beginn der Pandemie bisher insgesamt 425 positive Fälle der Infektion. In Dahme-Spreewald sind mittlerweile 360 Corona-Patienten wieder genesen. Nach wie vor sind acht Todesfälle zu beklagen.
Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um einen dynamischen Wert. In Abhängigkeit von der Anzahl der Neuinfektionen können sich von Tag zu Tag mehr oder weniger starke Veränderungen ergeben.

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