Von Entspannung kann mit Blick auf die Anzahl der Corona-Neuinfizierten in der Region keine Rede sein. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz (die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner) in der vergangenen Woche im Landkreis Dahme-Spreewald leicht zurückgegangen war, nähert sie sich am Montag mit 91,3 wieder der 100er-Marke, die vor Ostern für die Anordnung neuerlicher Geschäftsschließungen sorgte. Noch bis einschließlich 17. April gilt die Regelung, die es auch Gaststättenbetreibern nur erlaubt, einen Imbiss zum Mitnehmen anzubieten.
Insgesamt gibt es im Landkreis Dahme-Spreewald mit Stand 12. April 346 akut infizierte Personen. Enthalten sind darin die 17 Neuinfektionen, die am Montag gemeldet wurden. Unverändert liegt die Zahl der an oder mit dem Covid-19-Virus Verstorbenen seit Beginn der Pandemie bei 226 Menschen im Landkreis. Insgesamt wurden in Dahme-Spreewald bisher 6061 Fälle der Corona-Infektion bestätigt, dies sind rund 3,55 Prozent aller Einwohner.

Höhere Sieben-Tage-Inzidenz in Teltow-Fläming

Im Nachbarlandkreis Teltow-Fläming sind bisher bei 3,45 Prozent der Einwohner Corona-Infektionen festgestellt worden. In den zurückliegenden Tagen verbreitet sich das Coronavirus jedoch in Teltow-Fläming schneller. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am 12. April bei 127,6. Der Schwellenwert von 100 ist damit weiter überschritten, weshalb die Kreisverwaltung die am 24. März verhängte Notbremse noch nicht zurücknehmen kann. Aktuell gelten 443 Personen als akut erkrankt. Davon leben vier in der Gemeinde Dahmetal, zwölf in der Gemeinde Ihlow und 28 in Dahme selbst.
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