Sechs zusätzliche Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus stehen, sowie 28 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden meldet der Landkreis Oder-Spree am 29. Dezember. Damit sind kreisweit derzeit 865 Menschen nachweislich infiziert.

Scheinbar sinkende Corona-Zahlen

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt laut der Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) bei 230,4. Bei der Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass während der Feiertage weniger Personen einen Arzt aufgesucht haben, dadurch weniger Proben auf das Coronavirus genommen und somit auch weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter übermittelt wurden. Diese Tage werden aktuell noch „nachgeholt“, daher rührt das scheinbare Sinken der Zahlen.
Besonders viele Infektionen sind in Fürstenwalde (aktuell 88 Infizierte und bislang 15 Todesfälle) und Eisenhüttenstadt (152 Infektionen und 22 Todesfälle) verzeichnet worden. Diese Fallzahlen registriert der Kreis nach dem Wohnortsprinzip ausschließlich für Einwohner des Landkreises.

Mehr als 2200 Personen in Quarantäne

Kumuliert wurden in LOS seit Beginn des Pandemiegeschehens 3607 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 2649 Infizierte als geheilt. Insgesamt sind im Kontext mit dem Coronavirus 93 Todesfälle in Oder-Spree zu beklagen. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat das Gesundheitsamt aktuell für 2216 Personen Quarantäne angeordnet.
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