Im Landkreis Oder-Spree sind laut Statistik des Robert Koch-Instituts mit Stand vom Donnerstag 206 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Das Gesundheitsamt hat 19 neue Fälle erfasst und gemeldet. Dadurch sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von 49,8. Der Durchschnittswert für das Land Brandenburg liegt aktuell bei 67,8. Außer Oder-Spree verzeichnen noch drei weitere Landkreise, die Landeshauptstadt Potsdam und Frankfurt (Oder) Werte unter 50.

Kreis will bei Impfung durch Hausärzte helfen

Außerdem teilt der Kreis mit, dass sein eingereichtes Impfkonzept vom Land noch immer nicht bestätigt sei. Dies solle kommende Woche erfolgen. Ob eine Umsetzung in der bisher geplanten Form dann noch sinnvoll ist, bleibt abzuwarten, da das Land ja nun die verstärkte Einbindung der Hausärzte in das Imfgeschehen angekündigt hat. Ein frühes Modellprojekt würde der Kreis nach Kräften unterstützen, etwa durch das Management der Impfstoffverteilung im Landkreis. Das sei bereits in der Videokonferenz mit dem Land angekündigt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

Kumuliert wurden im Landkreis seit Beginn des Pandemiegeschehens 5384 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten nach Angaben der Kreisverwaltung 4934 Infizierte als genesen. Die Zahl der im Kontext mit dem Coronavirus im Landkreis Oder Spree zu beklagenden Todesfälle hat sich nicht erhöht und liegt bei 244.
Aktuell hat das Gesundheitsamt des Kreises zudem für 601 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Grund dafür ist oftmals ein enger Kontakt zu nachweislich infizierten Personen. Auch die Zahl der angeordneten Quarantänen ist rückläufig. Zahlen um die 600 wurden zuletzt Anfang November vergangenen Jahres gemeldet.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.