Der Landkreis Oder-Spree meldet am Donnerstag 59 neue Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 143,2 auf 148,8. Insgesamt haben sich damit im Kreis mindestens 6175 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestorbenen Personen liegt weiter bei 264.
51 Corona-Erkrankte werden derzeit in den Krankenhäusern des Kreises behandelt, elf von ihnen intensivmedizinisch. Auch diese Zahlen sind im Moment steigend. Am Dienstag meldete der Kreis noch 47 Patienten in stationärer Behandlung, am 8. März waren es 32.
Noch stärker steigt die Zahl der Menschen, für die das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet hat. 1321 waren es am Donnerstag, 211 mehr als am Montag. Am 8. März hatte die Zahl der angeordneten Quarantänen bei 668 gelegen.
Das Infektionsgeschehen verteilt sich weiterhin über das gesamte Kreisgebiet. Die höchsten Infektionszahlen gab es in den vergangenen 14 Tagen mit 85 in Fürstenwalde und mit 82 in Eisenhüttenstadt. Das sind aber auch die einwohnerstärksten Orte des Kreises. In Beeskow wurden in den vergangenen zwei Wochen 28 Neuinfektionen registriert, im Schlaubetal 38, in Spreenhagen 34 und in Neuzelle 30. Die geringste Zahl gab es mit sechs Neuinfektionen in Friedland. Die Stadt hat aber mit knapp 3300 auch nur ein Zehntel der Einwohnerzahl von Fürstenwalde. So ist die Inzidenz in beiden Orten ähnlich hoch.
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