Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt in Oder-Spree mit 59,8 wieder über der 50er-Marke. Das war so erwartet worden, weil der Kreis bereits am Montag angekündigt hatte, dass es Nachmeldungen bei den Neuinfektionen geben werde. An den beiden Vortagen waren die Fälle zwar erfasst, wegen eines Fehlers bei der Handhabung der Software aber nicht an das Robert-Koch-Institut übermittelt worden.
Mit den nun übermittelten 45 Fällen haben sich in Oder-Spree kumuliert 5251 Menschen mit dem Virus infiziert. Sieben weitere registrierte Sterbefälle lassen die Todeszahl im Zusammenhang mit einer Virusinfektion auf 240 steigen. Aus der RKI-Statistik geht hervor, dass unter den Verstorbenen sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 35 und 59 waren.

80-Jährige am stärksten von Corona betroffen

Mit einem Anteil von 77 Prozent ist allerdings die Altersgruppe der über 80-Jährigen am stärksten betroffen. 103 Frauen und 82 Männer dieser Altersgruppe sind für den Landkreis in der Statistik registriert. Die weiteren Todesfälle betreffen 14 Männer und 33 Frauen im Alter zwischen 60 und 79 Jahren.
Bei der Zahl der nachgewiesenen Infektionen sieht der prozentuale Anteil ganz anders aus. Von den gut 5200 Infektionen entfallen über 2200 auf die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen. Das ist ein Anteil von rund 42 Prozent. Aber auch bei 57 Kindern, die noch nicht einmal fünf Jahre alt sind, wurde eine Covid-Infektion nachgewiesen. Bei den Fünf- bis 14-Jährigen gab es im Kreis 198 Infektionen.
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