In Oder-Spree sind mit Stand 2. Februar 463 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Dies meldet der Landkreis mit Verweis auf das veränderte Meldeverfahren im Land Brandenburg. Im Laufe der vergangenen 24 Stunden wurden 50 neue Fälle erfasst. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt in Oder-Spree laut der Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) gegenwärtig bei 71,0.

Mehr Tote und höhere Inzidenz im Nachbarkreis

Kumuliert wurden kreisweit seit Beginn des Pandemiegeschehens 5122 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 4473 Infizierte als genesen. Die Zahl der im Kontext mit dem Coronavirus im Landkreis Oder-Spree zu beklagenden Todesfälle hat sich nicht erhöht und liegt weiter bei 186.
Im Nachbarkreis Dahme-Spreewald ist die Lage weniger entspannt: Zwar meldet das Land für LDS nur 28 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag, die Todesfallzahlen dort stiegen jedoch um vier auf 153. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hier laut LAVG bei 120,6 – der Durchschnittswert für Brandenburg bei 123,1.
Das Land Brandenburg hatte am 1. Februar sein Meldeverfahren für die laborbestätigten COVID-19-Fälle an die bundesweite Pandemieberichterstattung angeglichen. Datengrundlage für alle Veröffentlichungen ist nun die Meldesoftware SurvNet des Robert Koch-Instituts.
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