38 neu registrierte Corona-Infektionen lassen die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Oder-Spree wieder leicht ansteigen. Am Montag meldet der Kreis einen Wert von 180,1.
Aktuell gelten im Kreis 710 Menschen als infiziert. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion aufgetretenen Todesfälle ist um drei auf 193 gestiegen. Mehr Todesfälle gibt es in keinem anderen Landkreis und in keiner kreisfreien Stadt Brandenburgs.

Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt immer noch vorn

Kumuliert wurden in Oder-Spree seit Beginn des Pandemiegeschehens 4822 Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. 3919 Menschen gelten als inzwischen wieder genesen. Das Gesundheitsamt hat aktuell für 1645 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet.
Die meisten Infektionsfälle im Kreis sind nach wie vor in Fürstenwalde (767 kumuliert) und Eisenhüttenstadt (621) zu verzeichnen. Die Kreisstadt Beeskow meldet seit Beginn des Pandemiegeschehens 260 Fälle. Sieben infizierte Bürger der Kreisstadt sind gestorben.
Im Nachbarkreis Dahme-Spreewald liegt liegt die Inzidenz mit 223,6 inzwischen deutlich über der in Oder-Spree. Dort gelten aktuell 559 Menschen als tatsächlich infiziert, 52 der Betroffenen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. 3230 Bewohner des Kreises haben mittlerweile eine Corona-Infektion überstanden, der Landkreis beklagt 106 Todesfälle. Fünf Todesfälle davon betreffen das Amt Lieberose/Oberspreewald. Dort haben sich seit Beginn der Pandemie 195 Menschen infiziert, 149 gelten als wieder genesen.
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