Die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen ist am Sonntag im Landkreis Oder-Spree auf ein für die vergangenen Wochen durchschnittliches Maß zurückgegangen. Genau 30 neue Fälle hat die Kreisverwaltung bestätigt. Aktuell gelten damit 610 Menschen als akut infiziert. Kumuliert wurden seit Beginn des Pandemiegeschehens 1741 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
Bisher gelten 1110 Infizierte als geheilt. Aber es sind im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen auch 21 Bewohner des Landkreises verstorben. Einer der Todesfälle wurde am Sonnabend gemeldet. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat das Gesundheitsamt für 1782 Personen Quarantäne angeordnet. Das ist ein Rekordwert.

Starker Rücklauf von Corona-Testergebnisse

Dass die Sieben-Tage-Inzidenz mit 178,4 weiter sehr hoch liegt, hat unter anderem damit zu tun, dass der Kreis am Sonnabend 115 neue Infektionsfälle gemeldet hatte. Als Grund für die hohe Zahl erklärte der Kreis, dass durch die Optimierung der Arbeitsprozesse im Gesundheitsamt noch nicht in der Datenbank registrierte Fälle aufgearbeitet werden konnten. Hinzu sei ein starker Rücklauf von Testergebnissen während der vergangenen Tage im Zusammenhag mit dem Infektionsgeschehen in einzelnen Einrichtungen gekommen.
Erst am Freitag hatte die Verwaltung erklärt, dass an vielen Schulen und Kindertagesstätten des Kreises noch Infektionsfälle in Bearbeitung sind. Vor allem Schulen in Fürstenwalde sind betroffen. Allerdings gibt es auch in einer ganzen Reihe von Senioreneinrichtungen akute Corona-Infektionen.
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