Im Landkreis Oder-Spree sind innerhalb von 24 Stunden weitere 109 positive Coronafälle erfasst worden. Damit steigt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Rekordwert von 312,1. Dieser Wert liegt deutlich über dem Brandenburger Durchschnitt von 182,4. Außerdem hat der Kreis vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion bestätigt. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie ist damit im Landkreis auf 38 gestiegen.
Kumuliert wurden seit Beginn des Pandemiegeschehens 2154 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 1370 Infizierte als geheilt. Der heftige Anstieg der Neuinfektionen, der nun schon über Tage anhält, erklärt sich aus Sicht des Kreises vor allem durch etwas 60 unterschiedlich große Ausbruchsgeschehen in Einrichtungen. Betroffen sind Alten- und Pflegeheime, Kliniken, Kindertagesstätten und Schulen.

Alle Kommunen sind betroffen

Die Ausbruchsgeschehen verteilen sich zudem über alle Kommunen. Mittlerweile kann man auch nicht mehr sagen, dass es mehr Fälle im Westteil des Kreises gibt, wo mehr Berlinpendler leben. Selbst in Beeskow sind bis Freitag 100 Personen infiziert. Die meisten Zuwächse gab es zuletzt im Amt Scharmützelsee (14) und in Storkow (10). In der Kreisstadt waren es von Donnerstag auf Freitag acht Neuinfektionen.
Gestiegen ist im Landkreis auch die Zahl der Personen, für die das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet hat. Davon sind mittlerweile 2120 Bewohner des Kreises betroffen.
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