Der Landkreis Oder-Spree hat am Montag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bestätigt. Betroffen seien zwei ältere Personen, heißt es. Damit gibt es im Kreis seit Beginn der Pandemie nun 23 Todesfälle im Kontext mit dem Coronavirus.

Landrat will Inzidenzwert bis Jahresende auf 75 senken

Außerdem meldete die Kreisverwaltung am Montag 41 neue Infektionsfälle, damit sind es seit Beginn der Pandemie 1782 betroffene Personen. 1135 gelten inzwischen als geheilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen. Sie liegt jetzt bei 196,9. Erst in der vergangenen Woche hatte Landrat Rolf Lindemann das Ziel ausgegeben, diesen Wert bis zum Jahresende von rund 150 auf 75 zu senken.
Die Infektionsfälle verteilen sich weiter auf das gesamte Kreisgebiet. Relativ drastische Erhöhungen gegenüber dem Freitag, als zuletzt die Zahl der Infektionen für die einzelnen Gemeinden angegeben wurden, gab es unter anderem in Beeskow. Dort stieg die Zahl von 39 auf 65.

Neuzelle und Friedland die niedrigsten Werte

Für das Amt Schlaubetal waren am Freitag 62 Fälle gemeldet worden, am Montag sind es 93. 22 Neuinfektionen wurden in Eisenhüttenstadt gezählt, 19 in Fürstenwalde. In der einwohnerstärksten Stadt des Kreises gibt es damit seit Beginn der Pandemie 401 nachgewiesene Infektionen. Dreistellig sind die Zahlen auch in Eisenhüttenstadt (155), dem Amt Scharmützelsee (150), dem Odervorland (123), in Storkow (102), Erkner (111) und Schöneiche (106). Die niedrigsten Infektionszahlen im Kreis weisen Friedland (19) und das Amt Neuzelle (32) auf.
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