Der Landkreis Oder-Spree hat am Montag neun neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie vor knapp einen Jahr haben sich damit nachweislich 5.349 Bewohner des Landkreises mit dem Virus infiziert. 242 Personen, der größte Teil über 80 Jahre alt, sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.
Aktuell ist das das Infektionsgeschehen im Kreis rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz schwankt leicht. Aktuell liegt sie bei einem Wert von 60,4. Das liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 73,5. Und dass, obwohl offenbar am Wochenende aus einigen Kreisen keine Meldungen über Neuinfektionen eingegangen sind.

Johanniter bieten Hilfe in Kitas und Schulen an

Der Nachbarkreis Dahme-Spreewald, zu dem das Amt Lieberose/Oberspreewald gehört, hat wie Oder-Spree neun neue Infektionsfälle gemeldet. Dort haben sich seit Beginn der Pandemie 4.924 Personen infiziert. Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 71,4. In Dahme-Spreewald sind 194 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.
Bewegung gibt es indes bei den Schnelltest-Möglichkeiten. So teilen die Johanniter mit, dass sie mit speziell geschulte Helfern für für eine professionelle Probenentnahme bei den Mitarbeitenden in Kitas und Schulen zur Verfügung stehen und nach vorheriger Absprache die SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest vor Ort durch führen können. Nach 20 Minuten liege bereits ein Ergebnis vor und auch im Falle positiver Befunde stehen die Johanniter anschließend beratend zur Seite und besprechen das weitere Vorgehen.
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