In der vergangenen Woche, 23. bis 29. November, hat das Gesundheitsamt im Landkreis Oder-Spree 285 neue, vom Labor bestätigte Corona-Infektionsfälle erfasst. Dies ist der bislang stärkste Anstieg in einer Woche. Damit haben die Infektionen innerhalb einer Woche erneut so stark zugenommen, wie nie zuvor.
Aktuell sind in LOS 511 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Im Laufe der letzten 24 Stunden hat das Gesundheitsamt acht neue Fälle erfasst. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat der Kreis aktuell für 1487 Personen Quarantäne angeordnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt laut Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) bei 159,4.
Kumuliert wurden in LOS seit Beginn der Pandemie 1430 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Es gelten 900 Infizierte als geheilt. Über das Wochenende waren dem Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen gemeldet worden. Damit sind im Kontext mit der Pandemie allein in Oder-Spree 19 Menschen verstorben.

Ziel der Maßnahmen: Wochen-Inzidenz unter 50

Ab morgen gelten auch in Oder-Spree die am 25. November von Bund und Ländern beschlossenen strengeren Corona-Beschränkungen: So werden die Maskenpflicht ausgeweitet, Kontaktbeschränkungen weiter verschärft. Ziel Maßnahmen ist, dass die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen den Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner wieder unterschreitet.

Niedrigere Zahlen in Dahme-Spreewald

Für den Nachbarkreis Dahme-Spreewald meldet die LAVG am Montag, 30. November, eine niedrigere Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner: 100,7. 500 aktive Infektionen gibt es demnach noch in LDS. Von seit Pandemiebeginn insgesamt 1357 bestätigten Corona-Fällen gelten 847 Personen als geheilt, zehn Infizierte sind verstorben.
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