Der Landkreis Oder-Spree spricht am Sonnabend (19. Dezember) von einem weiteren dramatischen Anstieg der Corona-Infektionen. Aktuell sind im Landkreis 1027 Personen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert.
Seit dem 1. Dezember sind im Landkreis Oder-Spree 44 Menschen im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus verstorben - darunter 25 innerhalb der verganenen sieben Tage. In den Krankenhäusern des Landkreises hat sich die Anzahl der Patienten, die labordiagnostisch mit dem Coronavirus infiziert sind, seit Anfang Dezember verdoppelt. Aktuell werden hier 132 Patientinnen und Patienten registriert.
Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden dabei im Kreis 120 neue Coronainfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 413,3 gestiegen. Vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion wurden registriert.
Derweil wird die Zahl der Mitarbeiter im Gesundheitsamt des Kreises immer mehr verstärkt. Seit 17. Dezember haben auch zehn weitere Einsatzkräfte der Bundeswehr aus Bayern die Arbeit im Amt aufgenommen. In den kommenden Tagen und Wochen werden sie bei der Kontaktpersonennachverfolgung unterstützen. Damit arbeiten derzeit 177 Mitarbeitende sowie weitere Kräfte an der Bewältigung des Infektionsgeschehens in Oder-Spree. Darunter sind allein 120 Angestellte des Landkreises mit der Kontaktpersonennachverfolgung - zuzüglich 20 Bundeswehrsoldaten -  beschäftigt.
14 Mitarbeitende befinden sich im Außendienst und kontrollieren die Einhaltung der Eindämmungsverordnung sowie weiterer Maßnahmen. Weitere 17 Beschäftigte befinden sich in den Organisationseinheiten der Corona-Hotline sowie -Taskforce. Mit dem Entlassmanagement sind sechs Personen betraut. In der kommenden Woche werden weitere Kolleginnen und Kollegen der Kreisverwaltung in die Arbeit des Gesundheitsamtes einbezogen.
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