Der Landkreis Oder-Spree verzeichnet nach wie vor eine hohe Zahl von Sterbefällen mit oder am Coronavirus. Von den 56 neuen Todesfällen, die am Donnerstag in Brandenburg gemeldet wurden, betreffen wieder fünf den Landkreis. Außerdem meldet das Gesundheitsamt 66 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 237,1. Insgesamt sind in Oder-Spree damit 177 Menschen am oder mit dem Virus gestorben. Das ist der höchste Wert in Brandenburg.

Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt haben hohe Werte

Kumuliert wurden seit Beginn des Pandemiegeschehens im Landkreis 4643 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 3603 Infizierte als geheilt. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat das Gesundheitsamt aktuell für 1866 Personen Quarantäne angeordnet.
Das Infektionsgeschehen betrifft weiter alle Orte im Kreis. Dabei weisen Fürstenwalde mit 736 und Eisenhüttenstadt mit 599 die höchsten Infektionszahlen auf. Allerdings ist die Quote der Infizierten in vielen kleineren Gemeinden im ländlichen Raum durchaus höher. So sind in Tauche mit 4000 Einwohnern bislang 125 Personen mit dem Virus infiziert worden. Bei gleicher Quote müssten es in Fürstenwalde 1000 sein. Ähnlich sehe es bei einem Vergleich zwischen Fürstenwalde und der Kreisstadt Beeskow aus, die insgesamt 246 positiv getestete Bewohner hat.
Im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald liegt die Inzidenz mit 251,8 ähnlich hoch. Dort wurden am Donnerstag 42 neue Infektionsfälle gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestorbenen Personen erhöhte sich um drei auf 99.
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