Der Landkreis oder-Spree hat auf Nachfrage erklärt, dass er Kenntnis von 15 im Kreis lebenden Personen hat, die sich mit der britischen Corona-Mutante B1.1.7. infiziert haben. Bei neun der betroffenen Personen stamme der Nachweise aus der vergangenen Woche. Allerdings stehen darunter sieben Personen im direkten Zusammenhang miteinander.

12 Personen im Zusammenhang mit Kita Pfiffikus infiziert

Im engeren Zusammenhang mit dem Ausbruch in der Schöneicher Kita Pfiffikus sind mit Stand Dienstag 24 Personen, darunter drei Erzieherinnen, elf Kinder sowie zehn Elternteile, labordiagnostisch positiv auf das SARS-COV-2-Virus getestet worden. Dabei liegen sieben Auswertungen aus dem Labor vor, wonach es sich um die britische Variante B1.1.7 handelt.
Der Kreis geht dennoch davon aus, dass es sich bei der Schöneicher Infektion um einen einzelnen Eintrag handelt. Das würde bedeuten, dass auch bei den anderen Betroffenen die britische Mutation für die Infektion verantwortlich ist. Allerdings, so der Kreis, lägen für diese Fälle keine Gen-Sequenzierungen vor.

Inzidenz stagniert

Die Gen-Sequenzierungen würden nur bei fünf Prozent der positiven PCR-Tests vorgenommen. Die Auswahl träfen die Labore nach dem Zufallsprinzip. Bei einem konkreten Verdacht könne der Kreis zusätzliche Sequenzierungen anordnen.
Am Dienstag meldet der Landkreis eine neue nachgewiesene Corona-Infektion. Vor einer Woche gab es keinen neuen Fall. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt konstant bei 52,6.
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