Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind im Laufe eines Tages wieder sechs Menschen gestorben – und das obwohl an zwei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert – Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner – nach Angaben des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit unter der 200er-Marke liegt. Damit sind im Landkreis Oder-Spree seit Beginn der Pandemie insgesamt 190 Todesfälle zu beklagen.
Aktuell liegt der Inzidenzwert bei 177,3, am Vortag lag der Wert noch bei 183,4. Wird Brandenburg in Gänze betrachtet, ist ein Aufatmen noch nicht in Sicht: Laut Statistik (Stand 17. Januar) des Gesundheitsministeriums liegt der Inzidenzwert für das Land Brandenburg bei 230,7.

Knapp 1700 Menschen in häuslicher Isolation

Insgesamt 40 Fälle von Neuinfektionen wurden vom Gesundheitsamt des Landkreises am gestrigen Tag neu erfasst. Damit sind aktuell 721 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Das wirkt sich wiederum auf die Zahl derer aus, die sich seit Beginn des Pandemiegeschehens angesteckt haben – insgesamt sind es 4784 Menschen. Inzwischen gelten davon jedoch 3873 als geheilt. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wurde für 1679 Personen Quarantäne angeordnet, um das Infektionsrisiko noch weiter zu senken.
Für Sport, Spaziergänge sowie weitere Aktivitäten im Freien bleiben die Beschränkung auf 15 Kilometer von der Landkreisgrenze Oder-Spree an, weiterhin bestehen. Erst wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter der 200er-Marke bleibt, kann die Einschränkung aufgehoben werden.
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