Der Landkreis Oder-Spree meldet am Montag 17 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Infektion im Landkreis auf 5007. Aktuell gelten derzeit 494 Menschen als nachweislinfiziert. Die Siebn-Tage-Inzidenz liegt laut der Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) damit bei 103,5. Das ist einer der niedrigsten Werte in Brandenburg. Lediglich der Nachbarkreis Märkisch Oderland unterschreitet mit 77,6 den Oder-Spree-Wert und die 100er-Grenze. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat das Gesundheitsamt für 1177 Personen eine Quarantäne angeordnet.

Meiste Corona-Todesfälle in Eisenhüttenstadt

Von den insgesamt infizierten Personen gelten im Landkreis 4296 als wieder geheilt. Wie das Gesundheitsamt meldet, ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen verstorben. Damit sind im Kontext mit dem Coronavirus jetzt 217 Todesfälle in Oder-Spree zu beklagen. Die absolut meisten Todesfälle sind dabei mit 63 in Eisenhüttenstadt zu verzeichnen. Auch Woltersdorf (26) und das Amt Schlaubetal (25) sind besonders stark betroffen.
In den südlichen Oder-Spree-Nachbarkreisen stellt sich die Situation deutlich schlechter dar. Dahme-Spreewald meldet eine Inzidenz von 229,5. Dort wurden am Montag sieben Neuinfektionen gemeldet. Im Landkreis-Spree-Neiße liegt die Inzidenz mit 306 noch höher. Der Landkreis meldete am Montag 52 neue Infektionsfälle.
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