Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen im Landkreis Oder-Spree hat sich um 13 erhöht. Das meldet der Landkreis am Dienstag. Kumuliert liegt die Zahl der registrierten positiven Fälle jetzt bei 553. Bisher gelten 363 Personen als geheilt, aber es sind im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus auch acht Todesfälle zu beklagen. Somit gibt es derzeit 182 aktive Fälle.

Eisenhüttenstadt/Beeskow

Corona-Risikogebiet Oder-Spree

Die 7-Tage-Inzidenz, die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt in Oder-Spree bei 61. Der Landkreis bezieht sich dabei auf die Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit. Der Wert unterscheidet sich von dem vom Robert-Koch-Institut (RKI) angegebenen Wert, weil dort die bestätigten Infektionen zu einem anderen Zeitpunkt erfasst werden. Das RKI vermeldet am Dienstag für den Oder-Spree-Kreis einen Wert von 52. In jedem Fall gehört der Kreis zu den Risikogebieten.

Überlastung der Corona-Hotline

Gleichzeitig bestätigt Dr. Ricardo Saldaña-Handreck, Leiter des Gesundheitsamtes, dass die Corona-Hotline des Kreises immer wieder überlastet ist. „Wir haben bereits sechs Leute, die an der Hotline arbeiten“, erklärte er. Aber die hohe Anzahl von Anfragen und die steigenden Infektionszahlen würden die Mitarbeiter an die Grenzen bringen. Man habe schon nachjustiert, wolle aber auch garantieren, dass der Anrufer eine fachliche Auskunft erhalte. Probleme gebe es vor allem auch an den Wochenenden, da es dann laut dem Leiter des Gesundheitsamtes zudem Anrufe aus Landkreisen gibt, die eine solche Hotline nicht anbieten würden.
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