Die Zahl der Corona-Infektionen in Oder-Spree ist um weitere 28 gestiegen. Kumuliert liegt die Zahl jetzt bei 772 Personen. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Den höchsten Zuwachs gab es zuletzt in Fürstenwalde mit sieben neuen Fällen. Die größte Stadt des Kreises ist insgesamt Zentrum des Geschehens im Kreis. Betroffen sind dort unter anderem mehrere Schulen, darunter das Oberstufenzentrum, in dem sieben Schüler positiv getestet wurden. 58 weitere Schüler und zwölf Lehrer gelten als Verdachtsfälle.
Zuwächse vermeldet der Kreis aber auch in Schöneiche (+1), Woltersdorf (2), dem Odervorland (2), Grünheide (1), Erkner (2), Spreenhagen (5), Scharmützelsee (1), Storkow (4) und Eisenhüttenstadt (3). Als einziger Ort coronafrei ist weiterhin Tauche. Die drei dort infizierten Personen sind inzwischen wieder genesen.

Insgesamt gibt es 298 aktive Fälle in Oder-Spree

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist derweil im Kreis weiter gestiegen. Sie liegt jetzt bei 113. Von den 772 infizierten Personen gelten 464 als geheilt, weiterhin sind zehn Todesfälle zu beklagen. Als aktive Fälle werden derzeit 298 Personen gezählt.
Wegen des „bedrohlichen Anstiegs“ der Fallzahlen, so Landrat Rolf Lindemann, ist die Corona-Hotline des Kreises (03366 35 2002) jetzt wieder an sieben Tagen in der Woche von 9 bis 16 Uhr geschaltet. Dort erhält man im Zweifelsfall Beratung zum richtigen Verhalten, wenn man Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Wegen des hohen Beratungsbedarfs ist es zuletzt immer wieder vorgekommen, dass man bei der Hotline nicht sofort durchkommt.
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