Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist im Landkreis Oder-Spree auch am Sonntag angestiegen. Nach 140,4 am Sonnabend meldete die Kreisverwaltunge einen Wert von 143,2. Grund dafür sind 31 neue positive Tests, die im Laufe des Sonnabends von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes erfasst wurden. Am Sonnabend meldete der Kreis einen Zuwachs von 50 Fällen, am Tag zuvor hatte es den Rekordwert von 64 positiven Tests an einem Tag gegeben.
Kumuliert liegt die Zahl der seit Beginn des Pandemiegeschehens Infizierten bei 1134 Personen, 702 der Betroffenen gelten als inzwischen wieder geheilt. Das sind 19 mehr als am Vortag. Aber es sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch zwölf Todesfälle im Kreis zu beklagen.

Sechs Patienten werden beatmet

In den Krankenhäusern des Kreises wurden am Sonnabend 59 Corona-Infizierte stationär behandelt. Der Großteil der Patienten wird dabei auf normalen Stationen betreut, neun brauchten aber intensivmedizinische Behandlung, sechs Patienten werden beatmet.
In Brandenburg verzeichnet derzeit der benachbarte Spree-Neiße-Kreis mit 246,2 den höchsten Inzidenz-Wert. Der niedrigste Wert wird mit 43,3 im Landkreis Prignitz verzeichnet.
Die Pandemie hat mittlerweile auch Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung. Weil es im Straßenverkehrsamt zwei positiv getestete Mitarbeiter gibt, wurden insgesamt 17 Mitarbeiter vorsorglich in Quarantäne geschickt. Deshalb werden voraussichtlich bis Mittwoch keine Bürgeranliegen bearbeitet.
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