Der Landkreis Oder-Spree meldet am Donnerstag 24 neue Corona-Infektionen. Diese verteilen sich wie bereits in den vergangenen Wochen auf zahlreiche verschiedene Orte im Kreis, wobei der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens eindeutig im Westteil des Kreises bis zur Stadtgrenze von Berlin liegt. Die meisten neuen Meldungen kamen aus Fürstenwalde, Schöneiche und Erkner. Wenig betroffen sind dagegen die ländlichen Regionen um Beeskow und die Kreisstadt selbst. Weder von dort noch aus Tauche, Rietz-Neuendorf, Friedland und dem Amt Schlaubetal gab es neue Meldungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht auf 105,1 gesunken.
Ab der kommenden Woche soll es im Landkreis ein zusätzliches mobiles Testzentrum geben, das der Kreis zunächst selbst betreibt und in Beeskow stationiert. Problematisch sei weiterhin die Tatsache, dass die Testlabore an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen sind. In Einzelfällen warte man drei bis vier Tage auf Testergebnisse, heißt es aus der Kreisverwaltung.
Die Labore sind nicht nur durch die Corona-Tests stärker als üblich belastet. Gerade in Ostbrandenburg müssen diese auch in großer Zahl Proben von Wildschweinen auf die Afrikanische Schweinepest untersuchen. Landrat Rolf Lindemann mahnt, alle nicht dringend nötigen Kontakte zu unterlassen. Er selbst werde deshalb auch nicht an den Gedenkfeiern anlässlich des Volkstrauertages teilnehmen.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.