Die Sitzungen der Fachausschüsse, so hat man sich verständigt, finden wie geplant statt. Die Fraktionen beraten zuvor, welche Anträge in den Sitzungen besprochen werden sollen. Die Fachausschussvorsitzenden sind anschließend gehalten, die Sitzungen so zu straffen, dass diese 90 Minuten nicht übersteigen. Die Sitzungen sollen zudem nach jeder halben Stunde für zehn Minuten zum Lüften unterbrochen werden.
Der erste Ausschuss, der unter diesen Vorgaben tagt, ist heute der Sozialausschuss. Dabei stehen Themen, die sich eben mit der Corona-Krise beschäftigen, im Mittelpunkt. So soll es einen Sachstandsbericht des Gesundheitsamtes zur Situation geben, außerdem will man die Auswirkungen der Pandemie auf die Seniorenheime des Kreises diskutieren. Auf der Tagesordnung stehen zudem der Armutsbericht des Kreises, Haushaltsthemen und die Geschäftsordnung des Kreistages.
Am Donnerstag folgt eine Beratung des Ausschusses für Ländliche Entwicklung und Kreisentwicklung. Afrikanische Schweinepest und der öffentliche Nahverkehr sind Schwerpunktthemen. Gestrichen werden können alle Beratungen zum Sonderkreistag Landwirtschaft. Der, auch das ist bereits beschlossen, wird erneut abgesagt. Es ist mittlerweile die dritte Verschiebung dieser Sondersitzung.
Der Kreisausschuss soll nach allen Fachtagungen am 18. November im Atrium der Kreisverwaltung tagen. Die reguläre Kreistagssitzung am 2. Dezember soll stattfinden und auf eine maximale Dauer von zwei Stunden begrenzt werden.
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