Schülerin Rabea Jahn beispielsweise erinnerte mit den Worten des Aufklärers und Philosophen Immanuel Kant daran, wie wichtig es ist, neue und eigene Wege zu gehen, mache man von einem klaren Verstand Gebrauch. Dafür stehe auch das Gebäude, welches von funktionalem Design geprägt ist, wie Architekt Wolfhardt Focke in seiner Rede betonte: "Es ist ein klares Haus für den klaren Verstand." Getauft wurde das Gebäude, welches vom Fachbereich Deutsch künftig genutzt wird, von Schulleiter Klaus-Jürgen Teichert auf den Namen "Emilie" in Erinnerung an Theodor Fontanes Gattin.
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Rund 1,1 Millionen Euro wurden für den Neubau investiert. Bauherr war der Landkreis Oder-Spree, der damit das Platzproblem am Rouanet-Gymnasium löst. Insgesamt drei Unterrichtsräume sind in dem ebenerdigen Bau neben einem Haustechnik-Raum sowie einem Vorbereitungszimmer für die Lehrer und den sanitären Anlagen entstanden. "Es ist gut, dass die Bauarbeiten jetzt vorbei sind", sagte die Neuntklässlerin Luise Schröter am Rande der Einweihung erleichtert. Denn diese liefen seit Juni vergangenen Jahres parallel zum Schulbetrieb.
Für gewöhnungsbedürftig wurden hingegen die Farben Grün und Grau in den Innenräumen empfunden. "Etwas dunkel", fand Schülerin Madeleine Kosch. In der kommenden Woche wird dort erstmals unterrichtet. Lediglich die Regale müssen noch mit Büchern bestückt und Computer aufgestellt werden.