Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ des Landkreises will seine Angebot verbessern. Netzwerkkoordinatorin Jeanett Kleinert hat deshalb eine Elternbefragung gestartet, mit der man Daten erhalten will, wie die Arbeitsoptimierung gelingen kann.
Für eine gesunde Entwicklung und gute Bedingungen zum Aufwachsen braucht ein Kind seine Eltern, aber auch ein ganzes System an Unterstützung und Hilfsangeboten. Das reicht von der Schwangerenberatung, der Gynäkologie, der Hebamme, dem Kindermedizin, über Angebote wie Krabbelgruppen, Kitas, Eltern-Kind-Zentren bis hin zu Hilfen zur Erziehung. Diese und viele Akteure mehr sind im Netzwerk dabei und stehen Familien mit Kindern von bis drei Jahren zur Seite. Die Frühen Hilfen sind kostenlos und freiwillig.

Lokale Gruppen wichtig

Wegen der Größe des Kreises sind die Fachkräfte lokal verknüpft, um ein Netzwerk für die Familien rund um ihren Lebensraum zu schaffen. Arbeitskreise „Frühe Hilfen“ gibt es an sechs Standorten im Landkreis.
Die nun gestartete Elternbefragung läuft bis Ende Mai. Beteiligen können sich alle, die ein Kind erwarten, und Eltern, deren Kind bis zu drei Jahre alt ist. Der Fragebogen steht auf auf Webseite www.los-family.de. Dort finden Eltern Angebote und Wissenswertes zum Alltag mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren.
Die Mitarbeiter des Netzwerkes sind gerade dabei, ihre Angebote und die Netzwerkarbeit qualitativ weiterzuentwickeln. Da die Eltern und Familien im Mittelpunkt der Bemühungen stehen, ist es wichtig zu erfahren, ob die Angebote für die Eltern eine Unterstützung darstellen, welche zusätzlichen Bedarfe sich abzeichnen und, ob sich Eltern eventuell in die Angebotsgestaltung selbst einbringen wollen.

Kontakt Netzwerk „Frühe Hilfen" Landkreis Oder-Spree: Jeanett Kleinert Netzwerkkoordinatorin E-Mail: jeanett.kleinert@l-os.de Telefon: 03366 35-1561; Webseite: www.los-family.de