Am Sonntag um 19.19 Uhr wurden die Feuerwehren Beeskow, Neuendorf und Radinkendorf alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten zum Kiefernweg in Beeskow aus. Ein Anwohner hat ein verdächtiges Knacken im Baum gehört und deshalb den Notruf angewählt. Gerade rechtzeitig, wie sich schnell herausstellte. „Als wir ankamen, sind zwei Äste der Eiche abgebrochen“, sagt Alexander Voigt, der Stadtwehrführer von Beeskow.
Die Drehleiter und die Kettensäge kam zum Einsatz. Die Beeskower Feuerwehrleute entlasteten die Baumkrone der Eiche, die einen Stammdurchmesser von etwa 60 Zentimeter hat.

Vorsorglich kamen drei Feuerwehren

Über die Ursache für den Astabbruch kann konkret nur spekuliert werden. Starken Wind jedenfalls gab es am Sonntag nicht. Wahrscheinlicher sind Trockenschäden. Der Landesbetrieb Straßenwesen hat aber bereits im Juli davor gewarnt, dass Hitze und Trockenheit den Bäumen zu schaffen machen.
Dies führe zu Astabbrüchen wegen nicht ausreichender Wasserversorgung. Dadurch lasse in den Ästen der Zelldruck und damit die Spannung im Holz nach, so können starke, eigentlich völlig gesunde und belaubte Äste plötzlich abbrechen würden.