Beleidigungen und Schlimmeres sind für die Einsatzkräfte der Feuerwehr sowohl in Beeskow als auch in den Gemeinden Rietz-Neuendorf und Tauche die Ausnahme. „Bei uns ist es nicht so wie in der Stadt“, betont Karsten Schwebe, Gemeindewehrführer von Tauche.
Und an den letzten Vorfall kann er sich so gut erinnern, weil dieser Jahre zurückliegt: „In Wendisch Rietz hat es auf einem Grundstück gebrannt, Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert.“ Der Grundstückseigentümer habe die eintreffenden Einsatzkräfte dann beschimpft. „Die Polizei traf jedoch kurz nach uns ein und damit war der unliebsame Zwischenfall beendet“, so Schwebe. Seither komme so etwas nur sehr selten vor.

Weder Stinkefinger noch Schimpftiraden

Auch in der Nachbargemeinde kommt so etwas kaum vor. „Es gibt zwar Kraftfahrer die an Unfallstellen ziemlich flott vorbeifahren, aber ohne den Stinkefinger zu zeigen und auch ohne Schimpftiraden“, bestätigt Frank Nagel, Gemeindewehrführer von Rietz-Neuendorf. Selbst in der Kreisstadt Beeskow und Umgebung sind selbst verbale Übergriffe sehr selten“, merkt Stadtbrandmeister Alexander Voigt an. Zudem sei oft die Polizei an den Einsätzen beteiligt, was vorbeugend wirke.