Coronabedingte Steuerausfälle auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden sich nach Einschätzung des Finanzbeigeordneten Michael Buhrke erst im Jahr 2022 wesentlich auf die Finanzen des Kreises auswirken. Das erklärte er bei der Einbringung des Haushaltes 2021 in den Kreistag. Der wird mit einem Umfang von rund 455 Millionen Euro bei den Einnahmen fast zehn Prozent über dem diesjährigen Haushalt liegen. Ausgaben plant die Kreisverwaltung in einem Umfang von knapp 457 Millionen Euro. Das Defizit von zwei Millionen Euro soll aus Rücklagen des Kreises ausgeglichen werden.
Für die Kommunen besonders wichtig: Der Hebesatz für die Kreisumlage soll entgegen ersten Überlegungen um einen Prozentpunkt auf 36 Prozent abgesenkt werden. Das lässt den Kommunen mehr finanziellen Spielraum. Mit diesem Wert werde man im Land wieder sehr gut dastehen, so Buhrke.
Details des Haushalts wurden im Kreistag noch nicht diskutiert. Das soll in den kommenden Wochen in den Fraktionen und den Fachausschüssen erfolgen. Ziel ist es, das Papier auf der Kreistagssitzung im Dezember zu beschließen.