Die Gäste wollten erneut über eine dichtgestaffelte Abwehr mit Konterfußball zum Erfolg gelangen, und abermals ging dieses Konzept eine Halbzeit lang gut auf. Nach einem sehenswerten Angriff gelang Jan Röhle auf Vorarbeit von David Stark die frühe Führung (14.). Danach stand aber Preußen-Keeper Pascal Jedro im Mittelpunkt, parierte unter anderem gegen Francis Muturi Kinyua und Tom Franke. Zudem klatschte ein Fernschuss von Domenic Engel an die Latte (32.). Auf der anderen Seite verpasste es Silvio Lehmann nach einer Ecke von Max Rosengart, die Führung auszubauen, weil er zu sehr in Rücklage geriet.
Nach der Pause eiskalt erwischt
Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Kreisstädter dann eiskalt erwischt, Kinyua stocherte die Kugel aus einem Gewühl heraus über die Linie (47.). Mit etlichen Glanzparaden verhinderte Jedro lange einen Rückstand, brachte die MSV-Stürmer schier zum Verzweifeln. Schließlich war es Justin Schulz, der die Gastgeber doch noch erlöste (80., 88.). Ihr Trainer Noro Schwarz zollte den Beeskowern Anerkennung: "In der ersten Halbzeit haben sie sehr diszipliniert gespielt und die Sache richtig gut gemacht." Auf Preußen-Seite sagte Volker Habrich: "Mit ihren Mitteln hat die Mannschaft über weite Strecken gut gegengehalten. Schade, dass es nicht ganz für einen Punktgewinn gereicht hat."
Preußen Beeskow: Pascal Jedro – MoritzKrüger, Silvio Lehmann, Jan Röhle, Hannes Wilde – Sebastian Busse (81. Jannes Geller), PhilippBecker, David Stark, Björn Becker – Max Rosengart, Denny Stark
Schiedsrichter: Marcel Grünheid  (Berlin)
Zuschauer: 25