Und es war im drittletzten Turnierspiel doch noch ein Finale, obwohl ja mit sieben Teilnehmern im Modus jeder gegen jeden agiert wurde. Bis dahin hatten die Oderstädter fünf Dreier gelandet, die Briesener viermal gewonnen und einmal remis gespielt. Die Frankfurter führten in der vierten von zehn Spielminuten durch Marco Rossak, der mit neun Treffern Torschützenkönig wurde. Danilo Ballhorn sorgte  20 Sekunden vor Schluss für das 1:1. Zuvor hatten die Frankfurter reichlich Chancen zum Führungsausbau vergeben. Darüber ärgerte sich FCF-Trainer Jan Mutschler ein wenig, der mit einem jungen Team dabei war, freute sich jedoch über den souveränen Turniersieg. Es war ein überzeugender Durchmarsch der Oderstädter – passend zum Schmidt & Partner Frankfurt-Cup.
Neben dem drittplatzierten Vorjahressieger FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf, der sich nach Anfangsschwierigkeiten zum Ende hin steigerte, war auch das Auftreten einer Bundeswehr-Auswahl Storkow recht interessant. In ihr agierten unter anderem Spieler aus Briesen aus Landes- und Kreisliga sowie Landesklasse-Kicker vom SV Woltersdorf und Preußen Bad Saarow, die sich in dieser einmaligen Formation über Platz 4 freuten.
Ziel wieder acht Teams
"Ich habe schon schlechtere Turniere mit sieben Mannschaften gesehen", sagt Blau-Weiß-Geschäftsführer Patrick Sauer, der wieder als Turnierleiter und Hallensprecher im Einsatz war. "Auf jeden Fall streben wir für das nächste Jahr wieder acht Mannschaften an. Es wird immer schwieriger für solch ein Turnier Teilnehmer zu finden. Ich hatte im Vorfeld für unsere drei Turniere – zwei bei Männern eines bei den Altherren – 70 Vereine angeschrieben und im Endeffekt nur 16 Zusagen bekommen."
Es gebe Überlegungen bei Blau-Weiß, im kommenden Jahr vielleicht ein Qualifikationsturnier vorzuschalten und dann eine Woche später die Hauptveranstaltung mit zehn Mannschaften zu bestreiten. "Dazu werden wir uns auch von außen beraten lassen", erklärt Patrick Sauer. Auf jeden Fall würden die Fans und auch die Spieler weiter Hallenturniere haben wollen – und das möglichst mit Teams aus der erweiterten Region.
"Das wurde jetzt auch mit dem Rekord von 150 Zuschauern beim Turnier der ersten Männer deutlich", sagt Sauer. Und das Kommen der Besucher wurden von den Spielern belohnt, die in den 21 Partien insgesamt 100 Tore erzielten.