"Ich hatte erst geplant, die 50Kilometer in Angriff zu nehmen. Allerdings schlaucht die Ausbildung bei der Bundespolizei, bei der ich nun seit dem 25. August wieder in Kienbaum bin, doch zu sehr. So konnte ich die dazu nötigen Kilometer nicht abspulen", sagt der 22-Jährige, der sich im letzten Ausbildungsabschnitt befindet. "Diesen werde ich hoffentlich am 20.Februar erfolgreich zu Ende bringen."
Die 30 km in Gleina nimmt der Beeskower allerdings auch nur als Training. "Trotzdem möchte ich mir nochmals eine Medaille in diesem Jahr sichern. Der Sieg wird allerdings sehr schwer, da die Konkurrenz deutlich uneingeschränkter trainieren konnte", erklärt Hagen Pohle.
In Gleina vor Ort sind auch seine Mutter, sein Bruder sowie dessen Freundin. Auf dem Rückweg wollen sie einen Zwischenstopp in Luckenwalde einlegen, um das Verbandsliga-Spiel der Handballer von Rot-Weiß Friedland anzuschauen. Und da braucht Hagen Pohle als trommelnder Fan noch mal einen langen Atem.