„Wir Junioren starteten in den Wettkampf der Juniorinnen 
hinein, welche ungefähr drei Minuten vor uns gestartet waren. So hatte wir noch ein paar Leute mehr auf der Strecke, welche man sich als Zwischenziel suchen konnte“, verrät der Sportschüler, der für den SC Potsdam startet, seine Taktik.
Seine Bestzeit von 41:15 Minuten über die 10  km, die er vor einem Jahr an gleicher Stelle erzielt hatte, verbesserte er diesmal nicht, weil der Streckenverlauf geändert wurde. Aus einem 1-km-Rundkurs wurde eine 1  km lange Wendepunktstrecke (500  m hin/500 m zurück). „An relativ engen Wendepunkten kommt man immer aus dem Rhythmus und verliert etwas Zeit“, erklärt Pohle.
Norm für die 
U-20-EM erfüllt
Der Favorit aus Beeskow musste von Beginn an sein eigenes Rennen gestalten. „Das Anfangstempo war noch gut, aber ich spürte schnell, wie viel Kraft die Wenden und vor allem der Wind kostete. Ich wurde langsamer und musste ganz schön kämpfen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren“, berichtet Pohle, der als Sieger nach 42:13 Minuten ins Ziel kam. „Mit der Zeit kann ich aber zufrieden sein.“ Damit erfüllte er die Norm für die U-20-Europameisterschaften (42:30). Zweiter wurde Marcel Lehmberg (Berlin/43:46) vor Massimo Stano (Italien/43:58).
Der nächste internationale Wettkampf ist für Hagen Pohle der Europa-Cup in Olhao/Portugal am 21. Mai.