Entsprechende Berichte von Anwohnern bestätigte die Polizei am Montag auf Nachfrage. Gegen 22.20 Uhr sei ein Funkwagen nach Limsdorf geschickt worden. Nachdem der Frau ärztliche Hilfe zuteil wurde, sei der Polizeieinsatz aber beendet gewesen. Nach Angaben der Anwohner lebt die Verletzte auf ihrem Grundstück mit mehreren Hunden und zahlreichen weiteren Tieren. Für den künftigen Umgang mit den Tieren seien das Veterinäramt des Landkreises Oder-Spree oder das Ordnungsamt der Stadt Storkow zuständig, hieß es von der Polizei.
Die Pressestelle der Kreisverwaltung teilte auf Nachfrage mit, über das Storkower Ordnungsamt seien seit Oktober 2018 mehrfach Tierschutzanzeigen eingegangen. Den Hinweisen sei nachgegangen worden, bei Kontrollen vor Ort hätten aber jeweils keine Verstöße gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen festgestellt werden können.
Nach dem aktuellen Vorfall von Sonntagabend sei am Montag ein Hund in ein Tierheim gebracht worden. "Dort steht er unter tierärztlicher Beobachtung zur Entscheidung über das weitere Verfahren", so Pressesprecher Mario Behnke.