Zum 31. Oktober ist die Spendenaktion des Landkreises Oder-Spree für die Betroffenen der verheerenden Flutkatastrophe von Mitte Juli, die unter anderem in Rheinland-Pfalz besonders gravierende Folgen hatte, zu Ende gegangen. Der laut Kreistagsbeschluss für soziale Zwecke zur Verfügung gestellte Sockelbetrag in Höhe von 200.000 Euro wuchs laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in den vergangenen drei Monaten durch Spenden von Unternehmen und Privatpersonen um weitere 45.146 Euro an.

Kindergarten in Hönningen stand komplett unter Wasser

Das Geld fließt in den von der Flutkatastrophe hart getroffenen Landkreis Ahrweiler und kommt dort insbesondere Kindern zugute. So wird der Wiederaufbau einer Kita in der Ortsgemeinde Hönningen mitfinanziert, wobei die Mittel aus Oder-Spree dafür gedacht sind, den Eigenanteil der Kommune abzudecken. Der kommunale Kindergarten stand komplett unter Wasser und bedarf einer grundlegenden Sanierung. Die Kosten dafür werden auf rund 750.000 Euro geschätzt.

Psychosoziale Angebote für betroffene Kinder

Ein zweites Projekt, das unterstützt wird, ist die Finanzierung psychosozialer Angebote in 27 Kitas des Landkreises Ahrweiler, in denen vom Hochwasser betroffene Kinder betreut werden. Diese Beratung durch Fachkräfte soll für zwei Jahre vorgehalten werden und wird nicht durch Krankenkassen abgedeckt.
„Ich bedanke mich bei allen Bürgern unseres Landkreises, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, tatkräftige Unterstützung in den Flutgebieten zu ermöglichen. Und da schließe ich ausdrücklich auch alle mit ein, die sich bei anderen Spendeninitiativen engagiert haben“, so Landrat Rolf Lindemann.