Über die Verwendung der Spenden, die der Kreis Oder-Spree für die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sammelt, kann der Kreis derzeit noch keine endgültigen Aussagen treffen. Wie im Spendenaufruf formuliert, geht es dem Landkreis darum, genau dort Unterstützung zu geben, wo staatliche Hilfe nicht so wirksam oder so schnell ansetzt, wie Betroffene das erhoffen. Schwerpunktmäßig wolle man Projekte im sozialen Bereich suchen, heißt es. Zur Präzisierung habe Landrat Rolf Lindemann Kontakt mit der Stadt Erftstadt in Nordrhein-Westfalen und dem Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz aufgenommen, aber bislang gebe es noch kein Ergebnis.

Noch kein Endtermin für „Oder-Spree hilft!“

Mit der Hilfsaktion verfolge der Kreis auch das Ziel, das Thema im Blickfeld der Öffentlichkeit zu halten. Daher gebe es auch noch keinen Endtermin für die Aktion „Oder-Spree hilft!“ festgelegt. Es besteht also weiter die Möglichkeit, das Spendenkonto zu füllen.
In den vergangenen Tagen sind zusätzlich zu den 200.000 Euro, die mit Zustimmung aller Fraktionsvorsitzenden aus dem Kreishaushalt zur Verfügung gestellt wurden, 22.000 Euro an Spendengeldern eingegangen. In dieser Summe sind die 10.000 Euro, die die Sparkasse Oder-Spree zeitgleich mit dem Hilfsaufruf zugesagt hatte, enthalten.
Wer über „Oder-Spree hilft!“die Hochwasseropfer unterstützen möchte, kann seine Spende unter der IBAN: DE25 1705 5050 1101 8661 08 und dem Stichwort Hochwasserhilfe 2021 einzahlen.