Gestern trafen sich Sozialarbeiter und Pädagogen aus Beeskow und der polnischen Partnerstadt Sulecin im Jugendstadthaus in der Liebknechtstraße. Neben allgemeinen schulischen und pädagogischen Punkten wurden auch Ideen und Pläne geschmiedet, die in naher Zukunft in der Jugendarbeit auf beiden Seiten umgesetzt werden sollen.
„Wir haben ein buntes Sprachgemisch auf Metaplanwänden erstellt“, erzählt Hans-Cord Völxen nach dem Treffen. Der Leiter des Jugend-Team Beeskow hat dabei mit seinen Partnern Schwerpunkte aus Sprache, Jugendkultur oder auch Politik besprochen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgedeckt. Aber es wurden gestern nicht nur theoretische Pläne festgehalten, sondern auch praktische, die mit den Jugendlichen aus Beeskow und Sulecin unternommen werden sollen. „Wir planen eine gemeinsame Friedensfahrt von Beeskow nach Sulecin auf dem verbindenem Radweg sowie eine Kletterveranstaltung in unserer Partnerstadt“, sagt Völxen.
Dabei werden sowohl die jungen Leute aus dem Jugend-Team Beeskow als auch Schüler des Rouanet-Gymnasiums mit einbezogen. Dessen Direktor Jürgen Teichert nahm an dem gestrigen Austausch ebenfalls teil. Aus Beeskow waren weiterhin Sozialarbeiterin Anja Hauke, Streetworker Thomas Hurek und Roman Durski vom Landkreis Oder-Spree dabei. „Er ist nicht nur unser Übersetzer, sondern auch das Bindeglied zwischen dem Amt und der Jugendarbeit“, berichtet Völxen. Auf polnischer Seite waren der Direktor, eine Lehrerin und der Sportbereichsleiter der Oberschule aus Sulecin anwesend.
Am 22. September gibt es dann ein Wiedertreffen der Kooperationsparnter – dann im polnischen Sulecin. „Wir wollen bei diesem Treffen natürlich die Runde aufrecht erhalten, aber auch unsere Ideen konkretisieren und in die Tat umsetzen“, erklärt der Jugend-Team-Leiter.